Kostenüberblick einer modernen Elektroinstallation

Elektroinstallationskosten im Überblick

Was kostet eigentlich eine neue Elektroinstallation?

Ohne die kompetente Beratung eines Fachhandwerkers ist es für Hausbesitzer unmöglich, die Kosten abzuschätzen. Für eine grobe Einschätzung hilft der Elektrokosten-Guide von Hager. Dieser sorgt für Orientierung im Preisdschungel in nur zwei Schritten: Er führt selbsterklärend zum gewünschten Preisbeispiel und anschließend zu einem Elektrofachhandwerker in der Nähe.

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Elektrokosten im Überblick

Elektrokosten

Welche Kosten kommen auf mich zu

Neben den Gesamtkosten für eine Elektroinstallation bei einem Neubau oder einer Sanierung ist natürlich die Zusammensetzung der Kosten interessant:

  • 3 bis 6% der Gesamtkosten sind Kosten für die Elektroinstallation
  • Ein Richtwert für eine Basis-Elektroinstallation: Es entfallen ca. 60% der Kosten auf den Lohn und 40% auf das Material.
  • Bei einer umfangreichen Elektroinstallation verschiebt sich dieses Verhältnis: Ca. 35% der Kosten entfallen auf den Lohn, 65% hingegen auf das Material. 

Fehlt Ihnen noch eine Zahl für die Kalkulation Ihres Bauvorhabens? Mit dem Elektrokosten-Guide haben Sie in 3 Schritten einen Richtwert für die Kosten einer Elektroinstallation.

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Aufgaben des Elektroinstallateurs

Was gibt es zu tun?

Die typischen Aufgaben eines Elektrofachhandwerkers bei Neubau und Sanierung erstrecken sich von soliden handwerklichen Tätigkeiten wie einfachen Stemm-Arbeiten über das Verlegen von Kabeln bis hin zur Programmierung digitaler Bus-Systeme.

Elektriker sind Handwerker, die heutzutage viel zusätzliches und sehr Spezialwissen mitbringen. Überdies gibt es bei verschiedenen Elektroinstallationen auch Aufgaben, die ausschließlich von Meistern erledigt werden dürfen. Dafür müssen Sie zusätzlich mit höheren Stundenlöhnen rechnen.

Aufgaben eines Elektroinstallateurs
Materialkosten einer Elektrokosteninstallation

Materialkosten

Wie hoch ist der finanzielle Aufwand für die Einzelteile?

Die Materialkosten werden unter anderem durch Produktnormen bestimmt. Darin werden Prüfanforderungen für alle Produkte einer Elektroinstallation definiert, die z. B. vom VDE-Prüfinstitut bestätigt werden. Daraus lassen sich Qualitäts-Mindeststandards und somit auch Preisuntergrenzen für elektronische Produkte ableiten.

Preisdifferenzen bei verschiedenen Komponenten der Elektroinstallation ergeben sich außerdem durch folgende Merkmale:

  • Design
  • Zusätzliche Funktionen
  • Verlustleistung (energieeffiziente Geräte)
  • Qualität der Materialien (Hochwertigkeit, Anmutung)
  • Beständigkeit/Langlebigkeit
  • Welche dieser Merkmale Ihnen wichtig sind, wird gleich zu Beginn im Elektrokosten-Guide abgefragt. Erfahren Sie hier, welcher Ausstattungstyp Sie sind.

"Wer spart, zahlt doppelt." Diese Redensart gilt auch für Elektroinstallationen. Schließlich soll sie jahrzehntelang zuverlässig funktionieren. Deswegen lohnt sich die Anschaffung teurerer Bauteile von Markenherstellern – häufig ist diese Vorgehensweise auf lange Sicht günstiger. Sie überstehen mehr Bedienvorgänge, können mit Ersatzteilen repariert werden und müssen nicht zum Komplettpreis ausgetauscht werden.

Regeln und Vorgaben

Wie beeinflussen sie die Kosten einer Elektroinstallation?

Für die Elektroinstallationen in Gebäuden sind festgelegte Normen und Sicherheitsstandards einzuhalten. Im Bereich der Gebäudeelektronik sind diese in der Norm DIN 18015 festgelegt. Unter anderem werden darin folgende Punkte definiert:

  • Die Anzahl von Stromkreisen in Relation zur Wohnfläche
  • Die für jeden Raum je nach angedachter Nutzung vorgeschriebene Anzahl von Schaltern, Anschlüssen und Steckdosen
  • Eine durch die Anzahl von Stromkreisen vorgegebene Menge an Überstromschutzeinrichtungen. Bei vielen der in der Norm definierten Standards liegt der Fokus auf dem Thema Sicherheit. Zusätzlich bietet die Norm auch Empfehlungen für ein zukunftssicheres, komfortables und energieeffizientes Zuhause.
Regeln und Vorgaben bei Elektroinstallationen

Beispiel Küche – Der empfohlene Mindeststandard (gemäß DIN 18015-2) dafür beinhaltet folgende Komponenten (ausschließlich der sog. besonderen Verbrauchsmittel mit eigenem Stromkreis):

  • 5 allgemeine Steckdosen
  • 2 Beleuchtungsanschlüsse
  • 1 Daten/Radio/TV-Anschluss
  • 3 Steckdosen für Daten/Radio/TV
  • 2 Steckdosen für Kühl- und Gefrierschränke
  • 1 Dunstabzugs-Steckdose

Dem Bauherrn steht es natürlich frei, über dieses DIN-vorgegebene Minimum hinauszugehen. Als zeitgenössischen Standard empfiehlt das Deutsche Institut für Gütesicherung und Kennzeichen in der von ihm herausgegebenen RAL-RG 678 beispielsweise für die Küchen-Elektroinstallation Folgendes:

  • 10 allgemeine Steckdosen
  • 3 Beleuchtungsanschlüsse
  • 1 Daten/Telefon-Anschluss
  • 2 Steckdosen für Daten/Telefon
  • 1 Daten/Radio/TV-Anschluss
  • 3 Steckdosen für Daten/Radio/TV
  • 2 Steckdosen für Kühl- und Gefrierschränke
  • 1 Dunstabzugs-Steckdose

Fazit

Eine gute Elektroinstallation lohnt sich.

Die Elektroinstallation hat prozentual an den Gesamtkosten eines Hauses mit 3 bis 6 % nur einen vergleichbar geringen Anteil. Die Summe erscheint dennoch vielen auf den ersten Blick hoch. Die genaue Betrachtung der Positionen zeigt aber, dass dies gerechtfertigt ist: Gute Arbeit und hochwertige Qualität haben ihren Preis. Um sicherzustellen, dass man zu marktüblichen Konditionen einkauft, sollten für eine Elektroinstallation immer mehrere Angebote eingeholt werden. Einen ersten Richtpreis erhalten Sie im Elektrokosten-Guide direkt nach den ersten 3 Schritten. Für das investierte Geld erhalten Sie von Ihrem Elektrofachinstallateur neben einer sicheren, normgerechten Elektroinstallation auch jede Menge Komfort, von dem Sie über Jahrzehnte profitieren. Bei gut geplanten Systemen sind zukünftige Erweiterungen ohne tiefe Eingriffe möglich.

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